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07.04.2016

Ungeachtet des geltenden Lebensmittelembargos hat Österreich Russland offiziell um die Inspektion seiner Exportbetriebe gebeten

Dietmar Fellner, Wirtschaftsdelegierter Österreichs in Moskau, hat sich am Dienstag mit Jewgeni Nepoklonow, dem Vizechef der russischen Agrar-Aufsichtsbehörde Rosselchosnadsor getroffen. Wie Rosselchosnadsor mitteilte, bat Fellner um eine Inspektion österreichischer Lebensmittelproduzenten.
Das Ziel bestehe darin, dass interessierte Exporteure eine Zulassung bekommen und schnellstens mit den Lieferungen beginnen könnten, sobald die Sanktionen aufgehoben seien.
Fellner hat die Bedeutung der Exporte tierischer Erzeugnisse für die Österreichische Wirtshaft hervorgehoben, hieß es aus Rosselchosnadsor. Der österreichische Wirtschaftsdelegierte habe beteuert, dass alle Mängel, die bei der jüngsten Inspektion im

Offenbar rechnet Österreich damit, dass die EU-Sanktionen gegen Russland und als Folge das russische Lebensmittelembargo gegen die EU bald wegfallen werden, und will als erster auf den russischen Markt.

Allerdings hatten bereits die Niederlande, Dänemark, Belgien, Frankreich und Italien Rosselchosnadsor ebenfalls um die Inspektion ihrer Exportbetriebe gebeten. Dieses Interesse ist durchaus nachvollziehbar: Nach Aufhebung der Sanktionen werden nur Betriebe nach Russland liefern dürfen, die von Rosselchosnadsor überprüft und zugelassen sind, kommentierte die russische Aufsichtsbehörde.

Rosselchosnadsor-Vizechef Nepoklonow versicherte Dietmar Fellner, die Behörde werde über die Zweckmäßigkeit neuer Inspektionen in Österreich entscheiden, sobald ein detaillierter Bericht über die Beseitigung der zuvor festgestellten Mängel vorliege.


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